Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Über uns
Leitbild in Schlagworten

 

 

 

 

 

 

Leitbild der LWL-Klinik Dortmund Elisabeth-Klinik

 

 

 

1. Einführung

Geschichtliches: Die Elisabeth-Klinik existiert seit 1979. Im Jahre 2001 erfolgte der Umzug in einen Neubau zum jetzigen Standort an der Marsbruchstraße. Die Klinik befand sich in privater Trägerschaft bis sie am 01.12.2009 zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe wechselte.
Die Klinik leistet die kinder- und jugendpsychiatrische Pflicht- und Notfallversorgung für die Stadt Dortmund mit ca. 580.000 Einwohnern. Mit einem breit gefächerten therapeutischen Angebot auf 4 Stationen, einer angegliederten Schule für Kranke, der  Ambulanz und einer ausgegliederten Tagesklinik bieten wir unseren Patienten ein umfassendes Angebot. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren mit psychischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Störungen, bei denen eine Krankenhausbehandlung erforderlich ist. Insgesamt verfügt die Klinik über 35 Behandlungsplätze im vollstationären Bereich und 12 Tagesklinikplätze.

 

 

2. Allgemeines

Die LWL-Elisabeth-Klinik ist ein modernes Krankenhaus, das nach wissenschaftlichen Standards und nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet unter Beachtung wirtschaftlicher und ökonomischer Ressourcen.
Wichtig ist für uns die Balance zwischen Beibehalten von Altbewährtem und Umsetzen neuer Ansätze. Dafür sorgen feste Strukturen, Kooperation, Austausch, Supervision, Reflektion und Fortbildung. Wir wollen auch offen sein für interkulturelle Aspekte. Ein Qualitätsmanagementsystem ist in der Klinik etabliert und wird von der Betriebsleitung und den Beschäftigten engagiert weiterentwickelt. Dazu gehören auch ein gut funktionierendes Beschwerdemanagment und ein offener Umgang mit Fehlern.
Die Klinik ist eingebunden in den LWL und das Regionale Netz Marl/Hamm/Dortmund; sie nimmt an klinikübergreifenden Projekten und Kooperationen innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbundes teil. Von der KJP Marl-Sinsen werden verschiedene (Verwaltungs-)dienste genutzt. Bestimmte Dienstleistungen erfolgen durch die LWL-Klinik Dortmund, Erwachsenenpsychiatrie, die in unmittelbarer Nähe liegt.  So können gewünschte Synergieeffekte erzielt werden. 

 

 

3. Therapeutische Haltung

Unser therapeutisches Handeln ist geprägt von einer wertschätzenden und respektvollen Haltung gegenüber Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Wir streben eine akzeptierende, kreative und individuelle Sicht auf jedes Kind und jede Familie an.
Transparenz ist uns ebenso wichtig wie interkulturelle Öffnung und Toleranz. 
Unser Therapieansatz ist schulenübergreifend mit dem Schwerpunkt auf einem systemisch-familienorientierten Ansatz. Wir arbeiten lösungs-, auftrags- und ressourcenorientiert und verstehen die Familie als Ort der Veränderung. Neben der familientherapeutischen Ausrichtung kommen v. a. auch verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologisch fundierte Verfahren zur Anwendung. Traumatherapie ist ein weiterer bedeutender Baustein unserer Arbeit.
Jede Station  bietet durch ihr spezifisches Milieu ein geeignetes Therapiesetting für die jeweilige Altersgruppe und Problemlage. Die (Be-) Handlungsteams sind multiprofessionell zusammengesetzt und arbeiten nach dem Bezugspersonen-Konzept.
Fachtherapien sind Teil unseres Gesamtbehandlungskonzeptes: Musiktherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Heilpädagogisches Kreativangebot, Soziotherapie und Reittherapie.
Auf den offenen Therapiestationen ist Freiwilligkeit die Basis der Behandlung. Auf der geschützten Station erfolgen v. a. Kriseninterventionen bei Gefährdungssituationen.

 

 

4. Mitarbeiter

Wir gehen wertschätzend und vertrauensvoll miteinander um, so dass Zufriedenheit und Spaß an der Arbeit ein positives Arbeitsklima und Kollegialität erzeugen.
Alle sind bestrebt ihre Kompetenzen ständig weiter auszubauen, reflektieren ihre Arbeit und bringen eigene Ideen ein. Neugierde, Kreativität (auch im Denken) und Individualität werden ausdrücklich begrüßt. Fortbildungen werden gefördert und finanziell unterstützt.

Alle Mitarbeiter, insbesondere die Führungskräfte, zeigen Bereitschaft neue Kollegen gut einzuarbeiten und zu integrieren.
Die Beschäftigung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund ist erwünscht. Angebote im Bereich von Gesundheitsprävention werden vorgehalten.

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind gegeben und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird gefördert. Die

Elisabeth-Klinik hat das "Zertifikat zum audit berufundfamilie" erhalten. Mit dem audit haben wir die Absicht, uns künftig noch

deutlicher als familienfreundliche Einrichtung zu präsentieren. Es wurden Maßnahmen und Ziele erarbeitet, die wir, auf

unserem Weg zu einer familienbewussten Personalpolitik, umsetzen werden.

Identitätsfördernde Maßnahmen wie gemeinsame Fortbildungen, Betriebsfeiern etc. finden statt.

 

  

5. Kooperationen/Öffentlichkeit

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit präsentiert sich die Klinik nach außen durch Veranstaltungen (z. B. „Tag der offenen Tür“), Vorträge, Flyer und den Internetauftritt.
Wir suchen und pflegen Kooperationen mit anderen Einrichtungen, mit denen wir verlässlich und konstruktiv zum Wohle unserer Patienten zusammenarbeiten wollen. Dies sind insbesondere:
• Niedergelassene Kollegen
• Schulen
• Frida-Kahlo-Schule
• Jugendhilfe, Heimeinrichtungen, Wohngruppen
• Netzwerke (ADHS, Essstörungen, Kinder psychisch kranker Eltern, etc.)
• Kinderklinik, Krankenpflegeschule
• andere Kliniken, insbesondere psychiatrische
• Fort- und Weiterbildungsinstitute
• Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern
• Fachhochschule
• Universität
• Fachverbände

 

       
Endfassung Stand 21.07.2014
Geplante Überarbeitung: 2016


 

 

Zertifiziert nach den Regeln der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen
GmbH (KTQ-GmbH) mit der Zertifikatsnummer: 2012-0154 KH