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Das Bild zeigt ein Mädchen, das an einem Tisch sitzt und mit einem Stoft etwas auf ein Blatt Papiert schreibt.

Schulausbildung

Frida-Kahlo-Schule

Für Kinder und Jugendliche ist der Aufenthalt in unserer Klinik ein großer Einschnitt. Sie sind unsicher, haben vielleicht Angst, vermissen ihre Eltern, Geschwister und Freundinnen und Freunde.

Zudem besteht für den schulischen Bereich die Gefahr, dass gerade bei längeren Aufenthalten viel Schulstoff versäumt wird und so der Anschluss verloren geht. Direkt an unser Klinikgelände grenzt die städtische Frida-Kahlo-Schule, die die jungen Patientinnen und Patienten auf ihrem schulischen Weg individuell unterstützt und damit hilft, den Tag zu strukturieren und ein wenig „Normalität“ in den Klinikalltag zu bringen. Gleich zu Beginn des Aufenthalts der Kinder und Jugendlichen nehmen die Lehrkräfte Kontakt mit den Lehrkräften der Heimatschulen auf, um sicherzustellen, dass die Förderung hier vor Ort möglichst optimal läuft und die Rückkehr an die Heimatschule bzw. der Übergang an eine neue Schule vorbereitet werden kann.

Teil der Therapie

Bei der schulischen Förderung wird in jedem Fall auf eine gute Einbindung in den therapeutischen Prozess geachtet, genauso wie die spezifische Erkrankung der jungen Menschen immer berücksichtigt wird. Beim Lernen in der Frida-Kahlo-Schule steht im Vordergrund, die eigenen Stärken kennen zu lernen, Rückstände aufzuarbeiten, durch positive Erlebnisse in der Schule das Selbstbewusstsein zu stärken und Motivation für das Weiterlernen zu erzeugen.

In vielen Fällen stellt sich das schulische Lernen, besonders bei den jüngeren Kindern, hochproblematisch dar. In unserer Schule können diese Kinder neue Verhaltensweisen ausprobieren, wichtige Verhaltensweisen für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht einüben und dabei sich und die Schule neu kennenlernen.

Vielfältige Unterrichtsformate

Selbstverständlich unterstützen wir auch dabei, wenn ein neuer Förderort gefunden werden muss oder die Überprüfung ansteht ob ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt. Bei all dem arbeiten die Lehrkräfte eng mit dem Fachpersonal der Klinik, den Eltern, den Heimatschulen und den Institutionen der Jugendhilfe zusammen. Der Unterricht, der sich an den Richtlinien und Lehrplänen der für die Schülerinnen und Schüler jeweils zuständigen Schule ausrichtet, findet je nach Erfordernis im Klassenverband, in Kleingruppen oder in Einzelbeschulung auch auf den Stationen statt.

Die Schülerinnen und Schüler können aus allen Schulformen kommen:

  • aus dem Primarbereich (Grundschule)
  • aus dem Sekundarbereich I (Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium)
  • aus dem Sekundarbereich II (Berufskolleg, Gesamtschule und Gymnasium)
  • aus den Förderschulbereichen
  • aus Projekten der Bundesagentur für Arbeit, der Jugendhilfe und anderen Projekten

Das Bild zeigt ein Klassenzimmer.