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Das Bild zeigt einen Innenhof mit einem Tisch und mehreren Stühlen, mehreren Pflanzen und einem orangenen Sonnenschirm.
Das Bild zeigt einen Essraum mit mehreren Tischen und Stühlen und einer kleinen Küche.
Das Bild zeigt einen Wohnraum mit einem Sofa, einem Tisch und einem Bücherregal, das an der Wand hängt.
Das Bild zeigt ein Patientenzimmer mit zwei Betten.

Haus 2

Haus 2 bietet professionelle Hilfe für psyisch erkrankte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren mit Störungen aus dem gesamten Spektrum der kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen, die auf einer offenen Therapiestation behandelt werden können.

Hierzu gehören:

  • affektive Störungen wie Depressionen,
  • Selbstwertstörungen,
  • Impulskontrollstörungen,
  • posttraumatischen Belastungsstörungen,
  • Identitätsstörungen,
  • Angst- und Zwangserkrankungen,
  • Ticstörungen,
  • Störungen des Sozialverhaltens,
  • somatoformen Störungen,
  • tiefgreifende Entwicklungsstörungen (Autismus Spektrum),
  • Anpassungsstörungen,
  • Persönlichkeitsfehlentwicklungen,
  • Aufmerksamkeitsdefizitstörungen,
  • Bindungsstörungen,
  • pathologischer PC-/Internetkonsum,
  • Störungsbilder aus dem Formenkreis der Psychosen (phasenabhängig),
  • Essstörungen

Eine Behandlung von stoffgebunden abhängigkeitserkrankten Kindern- und Jugendlichen ist in Haus 2 nicht möglich, hier verweisen wir auf unsere Kooperationspartner.

Unser multiprofessionelles Team setzt sich aus Mitarbeitenden des ärztlich-therapeutischen, des Pflege- und Erziehungsdienstes, des Sozialdienstes und Fachtherapeut: innen zusammen. Sie bringen sich jeweils mit ihren spezifischen Blickwinkeln in den therapeutischen Prozess ein.

Haus 2 arbeitet als offene Psychotherapiestation mit einem systemisch familientherapeutischen Schwerpunkt, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie sowie integrierten verhaltenstherapeutischen Interventionen. Bei entsprechenden Störungsbildern werden zusätzlich traumatherapeutische Interventionen durchgeführt.

Zentrale Bausteine der Therapie sind die Arbeit mit der gesamten Familie und wenn notwendig den umliegenden Systemen (z. B. Schule, Wohngruppe etc.) mit regelmäßigen Einzel-, Gruppen- und Familientherapien, Sozialkompetenztraining, individuellen verhaltensmodifizierenden Wochenzielen, Token-Systemen, geschlechtsspezifischen Patientengruppen, der pädagogischen Elternarbeit auf der Station, dem Elternabend und dem Familiensozialtraining während der Besuchsnachmittage und Wochenendzeiten zuhause.