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Das Bild zeigt einen Wohnraum mit einer schwarzen Couch, einem Tisch u. einem Regal, auf dem ein Fernseher steht.
Das Bild zeigt einen Essraum mit mehreren Tischen und Stühlen. Im Vordergrund steht ein Kicker.
Das Bild zeigt einen Flur der Station.
Das Bild zeigt einen Aufenthaltsraum mit zwei schwarzen Sofas, einem weißen Tisch, einem weißen Regal und grünen Pflanzen.

Haus 4

Die fakultativ geschlossene Akutstation Haus 4 für Kinder und Jugendliche hat sieben Regelbetten für Patienten im Alter von ca. 11–18 Jahren.
In Haus 4 werden Kinder und Jugendliche aufgenommen, bei denen eine akute Selbst- und/oder Fremdgefährdung im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung diagnostiziert wurde. Entsprechend ist der stationäre Rahmen personell wie auch räumlich hochgradig schützend und kontrollierend aufgebaut.

Die Station besteht aus einem akuten und einem postakuten Bereich, in deren Mitte sich das erste Dienstzimmer sowie die Gemeinschaftsräume befinden. Die beiden Stationsteile können im Bedarfsfall durch Türen voneinander getrennt werden. Auf der akuten Seite befinden sich zwei Krisenzimmer, die bei Bedarf durch das dazwischen befindliche zweite Dienstzimmer via Fensterglas gleichzeitig fortlaufend eingesehen werden können. Darüber hinaus befindet sich auf der akuten Seite ein Isolierungszimmer, zwei Einzelzimmer, sowie unser Notaufnahmezimmer. Auf der postakuten Seite befinden sich drei Zweibettzimmer. Auf beiden Stationshälften gibt es ein Wohnzimmer, ausgestattet mit diversen Spielmöglichkeiten. Der besonders gesicherte Innenhofbereich bietet viele Beschäftigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Basketballkorb oder einen Boxsack, die von den Kindern und Jugendlichen gerne genutzt werden.

Unser multiprofessionelles Team setzt sich aus Mitarbeitenden des ärztlich-therapeutischen, des Pflege- und Erziehungsdienstes, des Sozialdienstes und Fachtherapeut: innen zusammen. Sie bringen sich jeweils mit ihren spezifischen Blickwinkeln in den therapeutischen Prozess ein.

Das Stationsmilieu ist systematisch auf die Behandlung der genannten Patientengruppen mit ihren spezifischen Störungsbildern zugeschnitten. Dies bedingt mitunter auch ein hohes Maß an Kontrolle bishin zur Einschränkung persönlicher Freiheiten zum Schutz der Patienten.